Projektförderung

Demokratiepartnerschaften leben vom Mitmachen!

Die Fürther Partnerschaft für Demokratie fördert Veranstaltungen, Fortbildungen und andere Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements, wenn sie sich für eine offene und demokratische Gesellschaft einsetzen. Im Rahmen eines Aktions- und Initiativfonds werden komplette Maßnahmen oder Einzelprojekte gefördert und finanziert.

Für den Förderzeitraum vom 01.10. 2022 bis 30.11.2022 können nun wieder Projektanträge eingereicht werden.

Dazu stellt die lokale Koordinierungsstelle einen Projektantrag bereit. Einsendeschluss ist der 18.09.2022.

Über eine Förderung der eingegangenen Projektanträge entscheidet der Begleitausschuss auf seiner Sitzung am 29.09.2022.

Download: Projektantrag

Förderberechtigt sind:

  • eingetragene Vereine
  • juristische Personen (etwa Kirchengemeinden, Verbände)
  • Initiativen (zum Beispiel Bürgerbündnisse, Aktionskreise)
  • selbstorganisierte Einrichtungen
  • anerkannte Träger der kommunalen und freien Jugendhilfe
  • ehrenamtlich tätige Einzelpersonen

Es können Projekte, Veranstaltungen oder Maßnahmen gefördert werden, die im Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 30.11.2022 in Fürth stattfinden und vollständig beendet werden.

  • pädagogische Angebote
  • kulturelle Angebote
  • Angebote im Bereich Sport / Spiel / Outdoor
  • Angebote im Bereich Neue Medien / Social Media
  • Informationsveranstaltungen oder Podiumsdiskussionen
  • Aktionstag/e
  • Feste / Feiern
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Fortbildungsangebote / Schulungen
  • Angebote im Arbeits- und Weiterbildungskontext

Sonstige Voraussetzungen auf eine Förderung:

  • Veranstaltungen sind genau zu terminieren.
  • Es muss mindestens ein Kooperationspartner benannt werden, der auch eine aktive Rolle bei der Projektdurchführung hat.
  • Der Förderantrag muss Gender, Diversity, Mainstreaming und Inklusion als leitende Prinzipien vorweisen.
  • Die Plausibilität der Projektinhalte und die Wirtschaftlichkeit müssen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.
  • Es können nur direkte Projektkosten gefördert werden, wie zum Beispiel für Personal und Honorare, Miete und Mietnebenkosten sowie eigens für das Projekt gekaufte Gegenstände bis zu 410 €.
  • Baumaßnahmen sowie Kosten für Verpflegung sind von einer Förderung ausgeschlossen.
  • Eine rückwirkende Förderung auf Projekte die bereits stattfinden, oder stattgefunden haben ist nicht möglich.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

Förderungsvoraussetzung ist, dass das Projekt mindestens eines der folgenden Themen beinhaltet und sich zumindest an eine der unten genannten Zielgruppen wendet.

Themen:

  • Vielfalt gestalten:
    Die Integrationskräfte in Fürth stärken. Begegnungsprojekte und Bildungsarbeit in den Feldern Integration, Toleranz, Diversity und Europa werden unterstützt und ausgebaut. Interkulturelle Kompetenz als gesellschaftliche Qualifikation wird in allen kulturellen Bildungsbereichen verstärkt gefördert. Ziel ist es Menschen im Rahmen von Projekten zu motivieren und befähigen sich für ihre Ziele einzusetzen und ihr Lebensfeld aktiv mitzugestalten.
  • Populismus, Rassismus und menschenfeindlichen Tendenzen entlarven und bekämpfen:
    Die Erinnerungskultur an den Holocaust und die Folgen nationalsozialistischer Politiken soll zukunftsfähig gepflegt werden und menschenverachtenden Strömungen soll aktuell entgegengetreten werden. Mehrperspektivische Erinnerungsarbeit und Auseinandersetzung mit Fürther Nazigrößen und ihre Rolle in Polen sind Ziel. Eine kontinuierliche Partnerschaft mit der polnischen Stadt Torun soll aufgebaut werden. Weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von Meinungsbildungsprozessen zur politisch und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und politischen Themen durch niedrigschwellige, außerschulische Bildungsarbeit für junge Menschen.
  • Den sozialen Zusammenhalt stärken:
    Kontaktaufnahme zu den Koordinierten Stadtteilnetzwerken in Fürth und Sondierung von Kooperationsmöglichkeiten. Demokratie im Quartier und Sozialraum wird gefördert (Quartier und Nachbarschaft Partizipation zivilgesellschaftliches Engagement). Demokratiestammtische in den koordinierten Stadtteilen sollen aufgebaut und eine Kooperation zwischen Jugendarbeit und KSN zur Schaffung von Begegnungsorten in ausgewählten Stadtteilen vorbereitet werden.
  • Projekte gegen Mehrfachdiskriminierung:
    Es soll der aktuelle Gender Diskurs aufgegriffen und ein Bezug zur Lebenswelt von Jugendlichen hergestellt, sowie der Blick für sensible oder problematische Sprache im eigenen Alltag geschärft werden.
  • Flucht und Migration:
    Projektanträge die sich im weitesten Sinne mit dem Thema Flucht und Migration befassen.

Zielgruppen:

  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • pädagogische Fachkräfte
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • städtische und zivilgesellschaftliche Akteure

Eine Förderung kann über unser Antragsformular beantragt werden.

Bitte geben Sie im Formular alle nötigen Informationen zu Ihrem geplanten Projekt sowie einen kurzen Überblick zur gewünschten Finanzierung.

Sie können das Formular bequem online ausfüllen, mit den von Ihnen eingetragenen Inhalten abspeichern und es uns als E-Mail zusenden.

Den Antrag können Sie <<<hier>>> herunterladen.

Einsendeschluss ist der 18.09.2022.

Die lokale Koordinierungsstelle prüft Ihren Antrag, und gibt Ihnen Bescheid, falls noch Anpassungen notwendig sind. Dann leitet sie den Förderantrag an den Begleitausschuss weiter.

Der Begleitausschuss trifft sich am 29.09.2022 und bewertet den Antrag nach festgelegten Kriterien und entscheidet über seine Förderwürdigkeit. Die wichtigsten Kriterien sind: Themenfelder des Projektantrags, Übereinstimmung mit den Zielen und Inhalten des Programms, Netzwerk-Entwicklung und Kooperationen, Plausibilität und Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit und Innovationscharakter.

In den folgenden Tagen informiert Sie die lokale Koordinierungsstelle über den Status Ihres Projektantrags.

Das hört sich bürokratisch an. Gibt es auch Hilfe?

Die lokale Koordinierungsstelle steht Ihnen bei Fragen und in allen Phasen Ihres Projektes unterstützend zur Seite. Sei es, dass bei der Antragsstellung noch die richtigen Formulierungen benötigt werden, sich während des laufenden Projekts Änderungen ergeben oder bei Fragen zur finanziellen Abrechnung. Wir sind für Sie da!

Für Ihr Projekt stellt Ihnen die lokale Koordinierungsstelle gern wetterfeste Banner, Aufsteller und weitere Informationsmaterialien zum Bundesprogramm Demokratie leben! sowie zur Fürther Partnerschaft für Demokratie zur Verfügung.