Fürther Partnerschaft für Demokratie

Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit stehen immer wieder im Spannungsfeld gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit und Diskriminierung. Diese Ideologien stellen eine dauerhafte Bedrohung für die grundlegenden Werte unserer Gesellschaft dar, was den Erhalt demokratischer Strukturen zu einer stetigen und entscheidenden Herausforderung für die gesamte Gesellschaft macht. Um diesen Gefahren aktiv zu begegnen und die Werte der Demokratie zu wahren, unterstützt das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ kommunale Gebietskörperschaften in ganz Deutschland dabei, lokale Bündnisse und Netzwerke zu schaffen, die eine starke, solidarische und demokratische Gesellschaft fördern.

Ein anschauliches Beispiel für diese Initiative ist die Fürther Partnerschaft für Demokratie. Hier arbeiten Verantwortliche aus der kommunalen Verwaltung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, Verbänden und Kirchen sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Durch diesen vielfältigen Austausch entwickeln sie einen auf die spezifischen Gegebenheiten und Bedürfnisse vor Ort abgestimmten Aktionsplan. Dieser Plan dient als Grundlage, um demokratische Werte zu stärken und gleichzeitig gegen jegliche Form von Extremismus und Ungleichwertigkeitsideologien vorzugehen. Zur Unterstützung und Koordination dieser gemeinsamen Anstrengungen wurde eine lokale Koordinierungsstelle beim Stadtjugendring Fürth eingerichtet, die als zentrale Anlaufstelle für alle beteiligten Akteure fungiert.

Ein weiteres bedeutendes Element dieser Partnerschaft sind die regelmäßig stattfindenden Demokratiekonferenzen. Diese bieten eine Plattform, um den Dialog in der Gesellschaft zu fördern und die Partizipation breiter Teile der Bevölkerung zu ermöglichen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung der Demokratie zu schärfen und möglichst viele Menschen zu einem aktiven Engagement für die gesellschaftliche Mitgestaltung zu motivieren. Darüber hinaus werden durch verschiedene Projektfonds gezielt Finanzmittel bereitgestellt, um zivilgesellschaftliche Initiativen zu unterstützen, die sich mit konkreten Projekten und Maßnahmen für eine starke und gerechte Demokratie einsetzen. Auf diese Weise wird nicht nur die demokratische Teilhabe gefördert, sondern auch eine breite gesellschaftliche Bewegung für den Erhalt der demokratischen Werte und den Kampf gegen Diskriminierung und Ungleichwertigkeit angestoßen.