Projektbeschreibung und Durchführung

Das Projekt fand vom 15.07. bis 17.07.2025 im Schülercafé der Mittelschule Soldnerstraße statt. In Kooperation mit dem People’s Theatre e.V. wurden insgesamt neun interaktive theaterpädagogische Workshops mit drei Klassen der 6. Jahrgangsstufe durchgeführt. Insgesamt nahmen 65 Schüler*innen an dem Projekt teil.
Die im Vergleich zum ursprünglichen Projektantrag leicht reduzierte Anzahl an Workshops und Teilnehmenden war schulorganisatorisch bedingt, erwies sich jedoch als sinnvoll und gut umsetzbar.

Ablauf der Workshops

Jeder Workshop folgte einem klar strukturierten Ablauf. Zu Beginn stellten die Schauspieler*innen altersgerecht und alltagsnah eine Szene dar, die eine problematische Situation im sozialen Miteinander thematisierte. Im Anschluss wurde diese Situation gemeinsam mit den Schüler*innen analysiert, das zugrunde liegende Problem herausgearbeitet und mögliche Lösungsansätze gesammelt.

Die von den Schüler*innen entwickelten alternativen Handlungsweisen wurden anschließend direkt von ihnen selbst spielerisch im Theaterstück erprobt. Ergänzend dazu zeigten auch die Schauspielerinnen eine mögliche konstruktive Lösung der jeweiligen Konfliktsituation. Parallel zu den szenischen Arbeiten wurde ein Tafelbild zum jeweiligen Workshop-Thema gestaltet.
Die behandelten Schwerpunktthemen waren Ehrlichkeit, Zusammenarbeit und Freundschaft.

Zielerreichung und Wirkung

Das Ziel des Projekts, Konflikte auf spielerische Weise gewaltfrei, kommunikativ und im gegenseitigen Austausch zu lösen, wurde erfolgreich erreicht. Die Schüler*innen konnten durch den interaktiven Ansatz auf selbstwirksame und alltagsnahe Weise erfahren, dass offene Kommunikation in Konfliktsituationen zu positiven Lösungen führen kann.
Durch das aktive Mitwirken, das Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven und das direkte Ausprobieren von Lösungsstrategien entwickelten die Teilnehmenden ein besseres Verständnis für soziale Dynamiken und Konfliktlösungen.

Die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner People’s Theatre e.V. sowie den jungen Schauspielenden erwies sich als besonders geeignet. Die dargestellten Situationen wirkten authentisch und lebensnah, was den Schüler*innen einen leichten Zugang zu den Themen ermöglichte und die Akzeptanz sowie Beteiligung deutlich förderte.

Spezifische Ausgestaltung

Alle teilnehmenden Schüler*innen hatten die Möglichkeit, sich aktiv an der Erarbeitung von Lösungsstrategien zu beteiligen. Auch wenn nicht jeder einen eigenen Bühnenauftritt hatte, wurde darauf geachtet, dass möglichst viele Schüler*innen selbst schauspielern konnten und niemand mehrfach an der Reihe war. Schüchterne Schüler*innen erhielten die Möglichkeit, sich Unterstützung mit auf die Bühne zu holen, um Hemmschwellen abzubauen.

Messbare Ergebnisse

  • Durchführung von 9 theaterpädagogischen Einzelveranstaltungen
  • Erreichung von 65 Schüler*innen der Mittelschule Soldnerstraße

Attraktivität des Projekts

Durch den Peer-to-Peer-Ansatz, bei dem junge Schauspieler*innen mit einem jungen Publikum arbeiteten, war die Identifikation mit den Darstellerinnen besonders hoch. Die dargestellten Situationen wurden als glaubwürdig, lebens- und alltagsnah wahrgenommen, wodurch sich die Schüler*innen schnell und ehrlich mit den Themen auseinandersetzen und aktiv einbringen konnten.

Realisierbarkeit und Kooperation

Das Projekt konnte durch die enge und reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem People’s Theatre e.V., dem Förderverein der Soldnerschule, der Jugendsozialarbeit an Schulen sowie den Lehrkräften der Mittelschule Soldnerstraße problemlos umgesetzt werden.

Zeitlicher Rahmen

Das Projekt startete im Juli 2025. Die Workshops fanden vom 15.07. bis 17.07.2025 statt. Eine Nachbereitung und Vertiefung der Inhalte erfolgte im September 2025.

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