Ziele der Fürther Partnerschaft für Demokratie

Die Fürther Partnerschaft für Demokratie ist Teil eines bundesweiten Programms, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt wird, und zielt darauf ab, die Demokratie auf lokaler Ebene lebendig zu halten.

Die Fürther Partnerschaft für Demokratie hat mehrere wichtige Ziele, die darauf ausgerichtet sind, Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt in der Stadt zu fördern. Die Partnerschaft verfolgt insbesondere die folgenden Ziele:

  1. Stärkung der demokratischen Kultur: Durch verschiedene Projekte und Initiativen soll das Bewusstsein für demokratische Werte gefördert und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Demokratie gestärkt werden.
  2. Förderung von Toleranz und Vielfalt: Ziel ist es, ein respektvolles Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu fördern und gegen Diskriminierung, Rassismus und Intoleranz vorzugehen.
  3. Prävention von Extremismus: Die Partnerschaft setzt sich dafür ein, extremistischen Tendenzen und Radikalisierung entgegenzuwirken, um die gesellschaftliche Stabilität und den sozialen Frieden zu wahren.
  4. Stärkung der Zivilgesellschaft: Initiativen zur Förderung der Zivilgesellschaft und der Bürgerbeteiligung sind ein weiteres zentrales Ziel. Dies umfasst auch die Förderung von Beteiligungsprozessen, bei denen alle Bevölkerungsgruppen mit einbezogen werden.
  5. Unterstützung von Projekten, die gesellschaftliche Teilhabe fördern: Dazu gehören verschiedene Aktionen und Programme, die insbesondere marginalisierte oder benachteiligte Gruppen ansprechen und ihre Integration in die Gesellschaft fördern.

Spezifische Ziele der PfD Fürth für das Jahr 2026

Teilhabeorientierte Maßnahmen und Demokratische Selbstwirksamkeit, u.a.:

  • Fokus auf niedrigschwellige, teilhabeorientierte Formate für marginalisierte und unterrepräsentierte Jugendliche.
  • Teilnahme am „Fürth feiert Vielfalt“-Festival mit Formaten zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
  • Organisation der U18-Kommunalwahl durch Stadtjugendring und Jugendrat; inklusive digitaler Wahlhilfe und Podiumsdiskussion.
  • Durchführung von zwei Stadtteilforen mit Fokus auf marginalisierte Gruppen.

Erweiterung und Stabilisierung des lokalen Demokratienetzwerks, u.a.:

  • Mitwirkung bei Veranstaltungen wie „Fürth feiert Vielfalt“ und „Fürth im Übermorgen“.
  • Erweiterung der Repräsentation bisher unterrepräsentierter Bevölkerungsgruppen.
  • Umsetzung von mindestens drei öffentlichen Veranstaltungen zur Erinnerungskultur und gegen Menschenfeindlichkeit.
  • Schwerpunkt auf Gedenken an Holocaust-Opfer und Förderung demokratischer Werte.

Handlungssicherheit im Umgang mit lokalen Herausforderungen, u.a.:

  • Förderung des Austauschs zwischen Akteuren zu aktuellen Bedarfen und Ressourcen.
  • Befähigung der Akteure, Entscheidungen innerhalb ihrer Strukturen bedarfsgerechter zu treffen.
  • Fokussierung der Fördermittel auf Ergebnisse der Situationsanalyse, insbesondere digitale Radikalisierung.
  • Unterstützung von Präventionsmaßnahmen an Schulen gegen Extremismusformen.
  • Schwerpunkt auf Antisemitismus, islamistischen Extremismus, Linksextremismus und Rechtsextremismus.
  • Aktive Ansprache von Schulen und Fördervereinen für Präventionsprojekte.

Demokratische Konfliktbearbeitung und Dialogkultur, u.a.:

  • Organisation von zwei Stadtteilforen zur Ansprache marginalisierter Gruppen.