Allgemeine Informationen
Der Kinderkunsttag 2026 fand am 07.05.2026 von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr in der Fürther Innenstadt statt. Für die Durchführung standen die Räumlichkeiten des Hauses der kulturellen Bildung (Gartenstraße 14) sowie des Mehrgenerationenhauses Mütterzentrum (Rosenstraße 16) zur Verfügung.
Das Projekt wurde niedrigschwellig gestaltet und in Kooperation mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Sozialraum umgesetzt. Beteiligt waren Künstlerinnen und Künstler, Horte, Kindergärten, Eltern sowie freiwillige Helferinnen und Helfer. Durch frühzeitige Planungen und Absprachen konnte eine erfolgreiche Durchführung gewährleistet werden.
Projektziele
Ziel des Kinderkunsttags war es, Kindern kulturelle Teilhabe zu ermöglichen sowie demokratische Grundkompetenzen wie Mitbestimmung, Zusammenarbeit und gegenseitige Rücksichtnahme praktisch zu fördern.
Darüber hinaus sollten:
- Kinder aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen und familiären Hintergründen zusammengebracht werden,
- die Selbstwirksamkeit der Kinder gestärkt werden,
- kreative Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet werden,
- demokratische Prozesse kindgerecht vermittelt und erlebbar gemacht werden.
Die Ziele wurden bewusst realistisch formuliert und bauten auf den positiven Erfahrungen und erprobten Strukturen der Vorjahre auf. Bestehende Kooperationen und vorhandene Ressourcen unterstützten die erfolgreiche Umsetzung des Angebots.
Durchführung
Die Kinder konnten eigenständig auswählen, an welchem Workshop sie teilnehmen möchten, und innerhalb der Gruppen mitbestimmen, welche Inhalte und kreative Ergebnisse gestaltet werden sollten. Dadurch erfuhren die Kinder, dass ihre Interessen und Meinungen ernst genommen werden.
Im Verlauf der Workshops lernten die Teilnehmenden außerdem, Kompromisse einzugehen und gemeinsame Entscheidungen zu akzeptieren. Zu Beginn der Veranstaltung wurde der Begriff „Demokratie“ gemeinsam definiert. Durch die Anwesenheit und die Redebeiträge des Bürgermeisters sowie des Sozialreferenten erhielten die Kinder zudem die Möglichkeit, demokratische Vertreter der Stadt kennenzulernen.
Das Thema Demokratie wurde in allen Workshops auf kreative und altersgerechte Weise behandelt. Es entstanden vielfältige kreative Ergebnisse wie Kunstwerke, Tanz- und Theaterstücke.
Kooperation und Beteiligung
Die Kooperationspartner waren aktiv an Planung und Durchführung beteiligt.
- KUBIK stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und unterstützte die Öffentlichkeitsarbeit.
- Die aufsuchende Sozialarbeit sowie das Quartiersmanagement beteiligten sich mit persönlichem Einsatz.
- Der Förderverein des Sozialen Zentrums, das Soziale Zentrum sowie das Mütterzentrum übernahmen die Verpflegung.
- Die Horte unterstützten durch Werbung und Ansprache der Kinder und Familien.
- Künstlerinnen und Künstler sowie freiwillige Helferinnen und Helfer begleiteten die Workshops und die Durchführung vor Ort.
Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten trug wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Teilnehmerzahlen und Ergebnisse
Insgesamt nahmen 61 Kinder an der Veranstaltung teil. Neben Kindern, die bereits in den Vorjahren teilgenommen hatten, konnten auch neue Teilnehmende erreicht werden.
Alle geplanten Workshops fanden erfolgreich statt. Die Kinder beteiligten sich motiviert und aktiv am Angebot. Während und nach der Veranstaltung wurde durch Kinder, Eltern sowie Mitwirkende eine sehr positive Rückmeldung gegeben.
Die Künstlerinnen und Künstler meldeten ebenfalls zurück, dass sie die Veranstaltung und das zugrunde liegende Konzept gerne erneut unterstützen würden.
Bewertung und Fazit
Das Projekt konnte erfolgreich durchgeführt werden. Besonders positiv hervorzuheben sind:
- die erreichte Teilnehmerzahl,
- die hohe Motivation und aktive Beteiligung der Kinder,
- die gelungene Vermittlung demokratischer Grundkompetenzen,
- die Stärkung der Selbstwirksamkeit durch kreative Ergebnisse,
- die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Kooperationspartner und freiwilligen Helfenden.
Der Kinderkunsttag 2026 zeigte erneut, dass kulturelle Bildungsangebote einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Teilhabe, Kreativität und demokratischem Lernen leisten können. Durch das niedrigschwellige und offene Format konnten Kinder unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam kreative Erfahrungen sammeln und demokratische Prozesse praktisch erleben.











