U18 Wahlen in Fürth

Junge Stimmen sichtbar machen

Mit der U18-Kommunalwahl setzte Fürth ein starkes Zeichen für politische Beteiligung junger Menschen. Organisiert wurde das Projekt vom Stadtjugendring Fürth gemeinsam mit Unterstützung von Schulen und Einrichtungen der kommunalen Jugendarbeit. Ziel war es, Kindern und Jugendlichen demokratische Prozesse frühzeitig näherzubringen und ihnen zu zeigen, dass ihre Meinung zählt.

Vom 20. bis 27. Februar konnten junge Menschen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet ihre Stimme abgeben – darunter Jugendhäuser, Schulen und ein Wahllokal im Stadion der SpVgg Greuther Fürth. Zusätzlich richtete der Stadtjugendring am 27. Februar ein Wahllokal in der Fürther Fußgängerzone ein, um noch mehr Jugendlichen eine unkomplizierte Teilnahme zu ermöglichen. Besonders der Wahltag am 27. Februar zeigte das große Interesse: Viele Jugendliche nutzten die Möglichkeit, sich aktiv mit Kommunalpolitik auseinanderzusetzen und ihre Stimme abzugeben. Insgesamt beteiligten sich 1.562 junge Wählerinnen und Wähler an der U18-Kommunalwahl.

Auch der Vergleich mit der Kommunalwahl der über 18-Jährigen zeigt interessante Unterschiede. Zwar wurde die SPD in beiden Wahlen stärkste Kraft, junge Menschen stimmten jedoch deutlich häufiger für kleinere und linke Parteien. So erreichte Die Linke bei der U18-Wahl über 22 Prozent, während sie bei der tatsächlichen Wahl unter neun Prozent blieb. CSU und Grüne schnitten dagegen bei den erwachsenen Wählerinnen und Wählern deutlich stärker ab. Die Ergebnisse zeigen: Jugendliche setzen eigene politische Schwerpunkte und beteiligen sich bewusst an demokratischen Prozessen.
Mehr Infos unter: https://u18-fuerth.de/u18-kommunalwahl-2026/