Projektbericht
1. Durchführung und Rahmenbedingungen
Am 24.07.2026 wurde im Rahmen des Projekts „Raum für Demokratie“ an der Max-Grundig-Schule das Forumtheater „Angekommen – Angenommen?“ des thevo-Theaters aufgeführt. Die Veranstaltung fand in der Aula in der 5. und 6. Unterrichtsstunde von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr statt. Insgesamt nahmen 135 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen teil.
Das im Förderantrag beschriebene Vorhaben wurde damit wie geplant und im vorgesehenen schulischen Rahmen umgesetzt. Die professionelle Durchführung durch das thevo-Theater sowie die organisatorische Unterstützung der Schule ermöglichten einen reibungslosen Ablauf.
2. Inhalt und Zielsetzung
Im Mittelpunkt des interaktiven Theaterstücks stand die Geschichte des 16-jährigen Amir Taleb, der nach einer langen Flucht in Deutschland ankommt und mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert wird. Thematisiert wurden unter anderem Flucht, Migration, Identität, Integration, Behördengänge, kulturelle Unterschiede und gesellschaftliche Akzeptanz.
Die Veranstaltung griff unmittelbar die im Förderantrag formulierten Ziele des Projekts „Raum für Demokratie“ auf. Insbesondere sollten demokratische Werte wie Empathie, Toleranz, gegenseitiger Respekt und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme erfahrbar gemacht und die Jugendlichen zur Auseinandersetzung mit Fragen des Zusammenlebens in einer vielfältigen Gesellschaft angeregt werden.
3. Interaktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler
Ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung war das Forumtheater-Format. Die Schülerinnen und Schüler wurden nicht nur als Zuschauerinnen und Zuschauer angesprochen, sondern konnten aktiv in die Handlung eingreifen. Sie brachten eigene Ideen ein, diskutierten alternative Handlungsmöglichkeiten und gestalteten einzelne Szenen mit.
Die Jugendlichen setzten sich dadurch unmittelbar mit den Situationen und Konflikten des Protagonisten auseinander. Besonders die Fragen nach gesellschaftlicher Akzeptanz, Unterstützung und dem eigenen Verhalten gegenüber Menschen mit Fluchterfahrung wurden auf lebensnahe Weise aufgegriffen.
Die hohe Aufmerksamkeit und die engagierte Beteiligung zeigten, dass das gewählte Format die Schülerinnen und Schüler erreichte. Die Möglichkeit, eigene Perspektiven einzubringen und Handlungsalternativen auszuprobieren, förderte die aktive Auseinandersetzung mit den behandelten Themen.
4. Zielerreichung und Wirkung
Die im Projektantrag formulierten Ziele konnten in hohem Maße erreicht werden. Das Theaterstück ermöglichte einen emotionalen und lebensnahen Zugang zu den Themen Flucht, Ankommen und Integration. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, sich in die Situation des Protagonisten hineinzuversetzen und über ihr eigenes Handeln sowie ihre gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken.
Durch die aktive Beteiligung entwickelten die Jugendlichen konkrete Ideen und Handlungsmöglichkeiten dazu, wie das Ankommen und die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung unterstützt werden können. Damit leistete die Veranstaltung einen direkten Beitrag zur Stärkung demokratischer Kompetenzen und zur Förderung eines respektvollen und solidarischen Miteinanders.
Die spürbare emotionale Involviertheit, die hohe Beteiligung und die Bereitschaft, eigene Perspektiven einzubringen, belegen die Wirksamkeit des interaktiven Theateransatzes.
5. Einbindung der Kooperationspartner und Öffentlichkeitsarbeit
Die Kooperationspartner wurden sichtbar in die Umsetzung der Veranstaltung eingebunden. Plakate der Fürther Partnerschaft für Demokratie machten auf die Förderung aufmerksam. Zudem war ein Fotograf anwesend, um die Veranstaltung zu dokumentieren.
Der Schulleiter würdigte in seiner Begrüßungs- und Dankesrede ausdrücklich die Unterstützung der Fürther Partnerschaft für Demokratie sowie des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Damit wurde die Bedeutung der Kooperation und der Förderung für die Durchführung des Projekts auch gegenüber den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sichtbar gemacht.
6. Fazit
Das Projekt kann insgesamt als sehr erfolgreich bewertet werden. Die Veranstaltung wurde wie geplant durchgeführt und erreichte mit 135 Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klassen eine große Zahl an Jugendlichen.
Besonders hervorzuheben sind die aktive Beteiligung, die hohe Aufmerksamkeit und die intensive emotionale Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den Themen Flucht, Integration, Akzeptanz und gesellschaftliche Verantwortung. Das Forumtheater erwies sich als geeigneter und wirkungsvoller Zugang, um demokratische Werte nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern unmittelbar erfahrbar und diskutierbar zu machen.
Die Veranstaltung hat damit die Zielsetzungen des Projekts „Raum für Demokratie“ wirksam unterstützt und einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Bildung, zur Förderung von Empathie und Toleranz sowie zu einem respektvollen gesellschaftlichen Miteinander an der Max-Grundig-Schule geleistet.











