
Einladung zur Verein(t)-Konferenz
Wie können wir unsere Vereine und Organisationen stärken, Menschen miteinander verbinden und Demokratie im Alltag aktiv gestalten? Die Verein(t)-Konferenz der Fürther Partnerschaft für Demokratie bietet Raum für Austausch, neue Impulse und praktische Ideen für die Vereins- und Bildungsarbeit.
Freut euch auf einen abwechslungsreichen Tag mit spannenden Themen, hilfreichen Anregungen und Workshops, die sich direkt in die eigene Praxis übertragen lassen. Ob im Ehrenamt, in der Vereinsarbeit, in der sozialen Arbeit oder in der politischen Bildung – hier gibt es vielfältige Möglichkeiten, Wissen zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich mit anderen Engagierten auszutauschen.
Auf dem Programm stehen Workshops zu folgenden Themen:
- Cybermobbing: erkennen, vorbeugen und angemessen handeln
- Social Media: den eigenen Verein sichtbar machen und Menschen erreichen
- Fake News und Deepfakes: Informationen kritisch hinterfragen und Faktenchecks durchführen
- Anti-Bias: Vorurteile reflektieren und eine diskriminierungskritische Praxis stärken
- Umgang mit Aussagen rechter Gewalt: Handlungsmöglichkeiten für den Alltag kennenlernen
Die Konferenz findet am 21. November 2026 statt. Der Tag beginnt um 9:15 Uhr mit einer Anmeldung bei Kaffee, Tee und Brezen. Nach der Begrüßung und einem spannenden Vortrag zum Thema KI erwarten Euch folgende Inhalte:

Gut zu wissen: Ihr seid ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv und besitzt eine Jugendleiter*innen-Card (Juleica)? Dann verbindet die Konferenz mit Eurer Weiterbildung:
Die Teilnahme kann auch zur Auffrischung der Juleica genutzt werden.
Der Tagesablauf & die Workshops
09:15 Anmeldung bei Kaffee, Tee und Brezen
09:30 Begrüßung und Einführung
10:00 Vortrag:
KI, Zukunft und Datenschutz: Was steckt hinter dem Hype? Referent: Daniel Huttner
Referent: Sebastian Drescher
Dauer: ca. 2 Stunden
max. Teilnehmenden: 20
Welche Werte prägen uns und unser Zusammenleben? Im Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit ihren eigenen Vorstellungen und Überzeugungen auseinander, tauschen unterschiedliche Perspektiven aus und entdecken Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede. Dabei geht es um die Vielfalt von Werten, den Umgang mit verschiedenen Ansichten und die Frage, wie ein respektvolles Miteinander gelingen kann.
Referent: Christoph Blenk
Dauer: ca. 2 Stunden
max. Teilnehmenden: 18
Wie können wir Kinder und Jugendliche vor Cybermobbing schützen und ein respektvolles Miteinander stärken? Wir klären, was Cybermobbing ist und wie es sich zu klassischem Mobbing und Bullying verhält. Im Mittelpunkt stehen anschließend zwei Fragen: „Wie können wir Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisieren?“ Und „Wie können bzw. müssen wir handeln, wenn wir Cybermobbing mitbekommen?“ Wir schauen uns praxisnahe Methoden an, mit denen wir das Thema in der pädagogischen Arbeit sowie im Vereins- und Verbandsalltag präventiv aufgreifen können.
Darüber hinaus nehmen wir rechtliche Rahmenbedingungen und die Verantwortung in der eigenen Rolle in den Blick: Was bedeutet Fürsorgepflicht? Wann ist ein Eingreifen erforderlich, welche Handlungsmöglichkeiten gibt es und wo finden Betroffene und Verantwortliche Unterstützung?
Der Workshop verbindet inhaltliche Orientierung mit praktischen Anregungen. Hierbei lautet die Prämisse, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und ein Miteinander zu fördern, in de Ausgrenzung keinen Platz hat.
Dauer: ca. 2 Stunden
max Teilnehmenden: 18
Wie beeinflussen Vorurteile und Stereotype unser professionelles Handeln? Was brauchen Betroffene rechter Gewalt? Und wie können wir sie angemessen unterstützen?
In diesem Workshop reflektieren wir eigene Sichtweisen und Zuschreibungen, setzen uns mit den Auswirkungen rechter Gewalt und sekundärer Viktimisierung auseinander und stärken eine betroffenenorientierte Haltung. Im Mittelpunkt stehen die Sensibilisierung für die Betroffenenperspektive sowie die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien für die Arbeitspraxis.
Der Workshop wird von zwei Referent*innen des Teams von B.u.D. – Bildung und Demokratie geleitet.
13:00 Mittagessen
Referent: Sebastian Drescher
Dauer: ca. 2 Stunden
Teilnehmende: max. 20
Sprache prägt unser Miteinander: Sie kann verbinden, ausgrenzen, zum Nachdenken anregen oder Konflikte verstärken. Im Workshop „Die Macht der Sprache“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Aussagen, Meinungen und Stammtischparolen. Gemeinsam wird hinterfragt, welche Wirkung Sprache entfaltet, wie Vorurteile und Pauschalisierungen entstehen und welche Möglichkeiten es gibt, ihnen zu begegnen.
Basti Drescher, Sozialarbeiter und zertifizierter Demokratie-Trainer alias „… im Abseits“, schafft einen offenen Rahmen für Austausch, Diskussion und unterschiedliche Sichtweisen. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit Sprache, ein respektvoller Umgang miteinander und die Frage, wie wir auch in herausfordernden Situationen demokratisch und konstruktiv miteinander ins Gespräch kommen können.
Referent: Christoph Blenk
Dauer: ca. 2 Stunden
Teinehmende: max. 18
Wie können wir Informationen kritisch prüfen und uns vor Einflussnahme sowie Manipulation durch Fake News schützen? Wir unterscheiden zwischen gezielter Desinformation und unbeabsichtigt verbreiteten Falschinformationen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum irreführende Inhalte Wirkung entfalten und wie sie Haltungen, Meinungen und den politischen Diskurs beeinflussen können.
Im Mittelpunkt steht das praktische Ausprobieren: Wir führen gemeinsam Faktenchecks durch und lernen Handlungsmöglichkeiten kennen, Informationen und Quellen kritisch zu überprüfen. Sowohl in der Arbeit (mit jungen Menschen) als auch im Alltag in der Familie.
Zudem richten wir den Blick auf künstliche Intelligenz: Welche zusätzlichen Herausforderungen entstehen durch Deepfakes und KI-generierte Inhalte? Welche Rolle spielen Kennzeichnungspflichten und Transparenz? Der Workshop bietet Raum zum Ausprobieren und Diskutieren und stärkt einen reflektierten Umgang mit Informationen als Grundlage demokratischer Meinungsbildung.
Referentin: Ann-Kathrin Vogler
Dauer: ca. 2 Stunden
Teilnehmende: max. 20
Social Media bietet uns die Möglichkeit, die vereinseigenen Themen und Interessen einem breiten Publikum darzustellen. Egal, ob es um die Verbreitung von Informationen oder auch die Gewinnung neuer Mitglieder geht – Social Media ist heutzutage eine hilfreiche Stütze in der Öffentlichkeitsarbeit.
Doch wie bekommt man dieses Werkzeug mit vertretbarem Aufwand in den Griff? Dazu gibt es in diesem Online-Seminar eine einsteigerfreundliche Anleitung. In diesem Seminar geht es um die Grundlagen zum Einstieg in Social Media. Es gibt außerdem einen Überblick über die Plattformen Facebook und Instagram: wie sie funktionieren und zu nutzen sind. Ziel ist, dass Sie Ideen und Anregungen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen für ihren Verein oder Ihre Organisation mitnehmen und einordnen können, was guter Content ist. Selbstverständlich werden auch die wichtigen Themen Bildrechte, Musikrechte und Datenschutz behandelt.
Hier sind Sie richtig, wenn Sie kein bis wenig Wissen über Social Media haben; den Einstieg in Social Media wagen möchten oder sollen; Verantwortliche*r für Social Media in Ihrem Verein sind.
16:00 Kaffeepause
16:30 Abschluss
17:00 Ende

Freiberuflicher (Medien)Pädagoge
Medien sind fester Bestandteil des Alltags. Wie im Straßenverkehr müssen wir aber auch hier lernen, uns sicher zurechtzufinden. Dann ist es möglich, kreativ, souverän und auf eine gesunde Weise mit ihnen umzugehen. Daran möchte ich mit Ihnen und Euch zusammen arbeiten.
Seit mehr als 7 Jahren bin ich in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig und konnte durch die Arbeit in verschiedenen Projekten meine Expertise in den Bereichen Medienpädagogik & Suchtprävention ausbilden und festigen. Mit dieser möchte ich Schulen, Bildungsträger und Organisationen unterstützen, Menschen im Umgang mit Medien fit und kompetent zu machen.Medien Bildung Prävention
Die Angebote richten sich hauptsächlich an diese Zielgruppen:
- Kinder & Jugendliche (schulisch & außerschulisch)
- Pädagogische Fach- und Lehrkräfte
- Eltern

Pädagogin (M.A.), Öffentlichkeitsreferentin und Social-Media-Managerin. Sie kennt die Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit in Jugendverbänden, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen aus eigener Erfahrung. Seit Jahren berät und begleitet sie Vereine und Verbände rund um Social Media und eine authentische Öffentlichkeitsarbeit. Selbst im Ehrenamt verwurzelt, liegt ihr besonders am Herzen, die Vielfalt des Vereinslebens sichtbar zu machen. Ihr Motto: Social Media sollte vielmehr ein Abbild unserer vielfältigen Vereinslandschaft sein, als sich nur um Konsum zu drehen.

Mein Name ist Sebastian Drescher, ich bin seit nunmehr 17 Jahren als Sozialarbeiter in der Jugendarbeit und seit über 15 Jahren in der politischen Bildungsarbeit verortet. Als freier Referent bin ich unter anderem seit einigen Jahren für die Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen” tätig.
Von 2015 bis 2020 konzipierte und koordinierte ich den außerschulischen Münchner Lernort „Lernen mit Kick – ein Klassenzimmer im Olympiastadion” im bundesweiten Lernort Stadion Netzwerk.
Im Jahr 2022 habe ich meine Ausbildung zum Trainer für Demokratiebildung (mit Zertifikat am Institut für Jugendarbeit Gauting) abgeschlossen.
Meine Workshop Formate eignen sich für Schulklassen, Mannschaften, Vereinsmitglieder, Kreisjugendringe, Jugendgruppen, Multiplikator*innen, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen.
Herr Huttner ist seit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Bereich Datenschutz tätig. Als selbstständiger Berater verfügt er über Erfahrung in der Energiewirtschaft, der Automobilbranche sowie in weiteren Branchen. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt in der datenschutzrechtlichen Beratung von Personal- und Verwaltungsprozessen. Bei R&H Datenschutz unterstützt er insbesondere bei der Umsetzung und Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen in diesen Bereichen.
Qualifikationen und fachlicher Hintergrund: Herr Huttner ist zertifizierter Datenschutzauditor und Datenschutzbeauftragter (TÜV SÜD Akademie). Zudem verfügt er über einen Bachelorabschluss in Wirtschaftsrecht (LL.B.) und einen Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik (M.Sc.).
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